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Rettward
Site Admin Beiträge: 253
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Instrumenten-Spotlight: Das armenische Duduk
Verfasst am: Sa Mai 13, 2006 4:19 pm
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Das armenische Duduk ist eine Art Flöte mit einem Doppelschilfblatt als Mundstück. Demnach ist es eigentlich einer Oboe ähnlicher.
Das Mundstück ist relativ breit, was einen warmen, weichen Klang erzeugt. Wie alle Schilfblattinstrumente ist es ungemein ausdrucksstark. Ändert aber auch seine Stimmung ständig. Ein sehr lebendiges Instrument. Die Löcher sind ebenfalls ziemlich groß und ermöglichen das "Sliden" von Tönen.
Ich besitze seit ca. vier Wochen zwei Duduks und habe schon mit wenig Üben große Fortschritte gemacht. Allerdings war es da bei mir auch Liebe auf den ersten Klang.
Den Klang hatte ich schon seit Ewigkeiten gemocht. Aber ich kannte den Namen des Instrumentes nicht. Ich wusste nicht einmal, dass es sich um ein Blasinstrument handelte. Zeitweise dachte ich, es müsste eine Art Geige sein. So ausdrucksstark spielen Virtuosen das Instrument. Sehr zu empfehlen ist hier z.B. Djivan Gasparyan.
Glücklicherweise habe ich auch schon einen Tipp für Euch, wo man ein solches Instrument in erstklassiger Qualität bekommt. Beide Instrumente sind hervorragend verarbeitet, sehr individuell und lassen sich selbst von einem Anfänger schnell spielen. Schreibt doch mal eine Mail, um mehr zu erfahren:
zaryan at web punkt de
Direktimport von einem bekannten Meister in Eriwan.
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Rettward
Site Admin Beiträge: 253
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Verfasst am: Fr Mai 16, 2008 9:47 am
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Ich habe mir ein weiteres Duduk zugelegt, diesmal von Ararat Music. Wow! Top verarbeitet, fantastische Klang, total netter Support, ich bin begeistert. Sehr zu empfehlen.
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Anonym
Mitglied Beiträge: 2
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Verfasst am: Mi Aug 26, 2009 4:42 pm
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Deinen Bericht ueber das Duduk fand ich sehr interessant - und bezeichnend, weil mich diese melancholischen Toene eigentlich auch nicht mehr losgelassen haben. Sehr erbaulich war dann natuerlich der Hinweis, dass man auch als Anfaenger eventuell schon zuegig einige Erfolge haben kann. Zuerst muesste ich allerdings wohl die zirkulaere Atmung lernen. Und dann interessiert mich sehr, wie ich an ein gutes Instrument komme. Du hast ja auf den Meister in Eriwan hingewiesen. Kannst Du mir da eventuell mehr zu sagen? Ich haette gerne Informationen zu Preisen, Modellen, Lieferbedingungen, Kontakten usw.
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Rettward
Site Admin Beiträge: 253
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Verfasst am: Mi Aug 26, 2009 4:53 pm
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Es schadet sicher nichts, wenn man die zirkuläre Atmung kann – ich kann sie nicht, was mich nicht vom Spielen abhält. Ich kann Dich also nur ermutigen, Dir einfach mal ein Duduk zuzulegen und es auszuprobieren. Je mehr man spielt, desto besser wird man (auch hier )
Ein guter Lehrer wäre sicherlich kein Fehler, aber bisher habe ich keinen hier in Berlin gefunden. Jedenfalls nicht über die normalen Wege (Telefonbuch, Internet, Anzeigen). Ich könnte es jetzt nochmal bei der armenischen Botschaft probieren, oder sogar einem armenischen Restaurant
Mein Lieblings-Duduk ist von Ararat Music. Das hat etwa 200 Euro gekostet, ist aber jeden Euro wert. Es gibt sicherlich schon Günstigeres z.B. auf Ebay, aber an diese Qualtität wird es wohl kaum rankommen.
Schau doch einfach mal bei der Website vorbei und schick denen 'ne Email, wenn Du Fragen hast. Die sind sehr nett und hilfsbereit.
Vielleicht als Zusatz-Info: Es wird zwar fast überall geschieben, dieses Duduk ist kein Souvenir etc. Profi-Instrument. Hier bei Ararat trifft es zu. Schau mal unter "Endorsers & Friends" wer diese Duduks kauft. Diese beiden Studiomusiker scheinen in LA so ziemlich jeden Gig zu machen, und kaufen da ihre Instrumente.
Also, worauf wartest Du noch?
PS: Ich bekomme leider nicht mal ein kostenlose Mundstück von denen, obwohl ich so schön Werbung für sie mache ...
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Anonym
Mitglied Beiträge: 2
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Verfasst am: Do Aug 27, 2009 3:22 pm
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Ich habe jetzt gerade Ararat music angeschrieben und warte auf Antwort. Falls ich mich fuer ein Instrument entscheiden moechte, koenntest Du mir noch 'mal bitte die Bezeichnung von Deinem Lieblingsduduk (200) mitteilen? Ich denke, dass ich damit nichts falsch machen wuerde.
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Rettward
Site Admin Beiträge: 253
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Verfasst am: Do Aug 27, 2009 3:24 pm
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Ich habe das Duduk in A zusammen mit einem passenden Mundstück (Ghamish) bestellt.
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Rettward
Site Admin Beiträge: 253
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Verfasst am: So Jan 17, 2010 10:42 pm
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Hi Ho!
Ich möchte hier noch ein paar Tipps weitergeben, die m.E. das Duduk-Spielen enorm erleichtern:
Ich hatte immer am Anfang das Problem, dass sich das Mundstück viel zu weit geöffnet hat, so dass es dann total schwer war zu spielen.
Schuld daran waren die allgemeinen Tipps fürs Öffnen eines noch geschlossenen Mundstücks. Ich will sie nicht wiederholen, denn sie waren zumindest meiner Erfahrung nach alle Murks, denn dadurch wurde das Mundstück zu weit geöffnet, so dass es danach ultra-schwer zu spielen war.
Ich finde es viel besser, wenn man die Spitze des Mundstücks (max. 2cm) einfach nur ein bisschen mit dem Mund anfeuchtet, wartet und versucht, ein bisschen warme Luft reinzublasen. Paar mal wiederholen. Das genügt, wenn man das Duduk z.B. am Vortag oder vor kurzem gespielt hat. Es öffnet sich ganz von selbst.
Wenn man lange nicht gespielt hat, die Spitze (max. 1cm) ganz kurz in Wasser eintauchen und warten. Dann wie oben.
Seit ich das mache, ist das Mundstück innerhalb von 5-10min perfekt, leicht zu spielen und öffnet sich nicht zu weit.
Alles andere (Wasser hinten rein, mit Mund von hinten aufblasen bis es knackst, etc. pp.) hat nur das Mundstück zu weit geöffnet.
Außerdem hab ich gemerkt, dass man den Stoppen nicht zu fest draufmachen sollte, wenn man nicht mehr spielt. Ganz leicht genügt, so dass das Mundstück gerade geschlossen ist.
Sollte das Mundstück schon zu weit offen sein, so dass man es kaum spielen kann und auch der Ring es nicht mehr kleiner kriegt, hilft nur noch Stoppen drauf und warten (am besten ein paar Stunden oder länger). Dann kann man es wieder wie oben beschrieben öffnen.
Ich habe auch gemerkt, dass durch häufiges Spielen die Spitze des Mundstückes etwas platter wird. Dadurch spielt es sich leichter. Wenn das Mundstück noch neu ist und sich zu schnell zu weit öffnet, obwohl man alles wie oben beschrieben gemacht hat, kann man es, wenn’s gut feucht ist, ein bisschen mit den Daumen platt drücken.
Hoffe, das hilft! Wer noch andere Tipps hat, bitte posten!
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